Donnerstag, 24. Mai 2018

Mentaler Feinstaub II, oder: Ich brat mir eine Extrawurst

von LePenseur


Die Grünfriedlichen — Experten in Sachen Leutebesch*ß und Spendenabzocke — haben etwas herausgefunden, was DiePresse zum Anlaß eines bedenkentragenden Artikels nimmt (was sie dafür sonst nimmt, wissen wir nicht und wollen es vielleicht auch gar nicht wissen ...):

Das "Geheimnis" der Extrawurst

Greenpeace hat die Lieblingswurst der Österreicher untersucht: Nur 14 Prozent der getesteten Ware ist garantiert gentechnikfrei. Auch Bio-Würste enthalten Zusatzstoffe. 

Eigentlich wollen wir es gar nicht wissen - denn wer lässt sich schon gern sein Lieblingsgericht vermiesen? Und die Extrawurst ist - nach Schinken - die Lieblingswurst der Österreicher. Greenpeace hat dennoch genau nachgesehen und die Brühwurst, von der jährlich über 8.600 Tonnen im Lebensmittelhandel verkauft werden, zum Thema eines neuen Reports gemacht. Dabei wurden nicht nur viele Zusatzstoffe gefunden, sondern die Herkunft des Fleisches und der geringe Bioanteil des millionenfach per Semmel verspeisten Produkts ermittelt.
(Hier weiterlesen)
Dem fachlich hochkarätigen Artikel entnehmen wir u.a., daß Pökelsalze das Wachstum von Bakterien hemmen (ach, wer hätte sowas bloß gedacht! Ich glaubte immer, das sei nur wegen der rosa Farbe in Verwendung), und werden mit dem gewünschten Erziehungsziel einer veganen bzw. vegetarischen Ernährung vertraut gemacht:
Den Konsumenten rät Greenpeace abschließend - zum Wohl der eigenen Gesundheit und des Planeten - zu einer gesunden und abwechslungsreichen Ernährung, mit viel Obst, Gemüse sowie Hülsenfrüchten und maximal etwa 300 Gramm Fleisch pro Woche. 
Dem Planeten Erde wird es schnurzegal sein, ob bzw. wie viel Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte ich esse (Moment mal — bei den Methangasen, das mein Darm diesfalls produziert, wäre selbst das in der verqueren Sichtweise der Grünlinge nicht so sicher!), denn bei einem Rotationsellipsoid von ca.  12.700 km Durchmesser ist die Biosphäre, die – selbst wenn man den Mariannengraben und den Mount Everest als Extremwerte nimmt – gerade mal ca. 20 km mißt, in planetarischem Maßstab ein Klacks ...

DiePresse-Leser geizen daher in ihren Kommentaren nicht mit – leiser wie lauterer – Süffisanz:

BerufsSkeptiker

Resümee dieses Artikels:
Alle Würste waren in Ordnung. Nur ultraorthodoxe Bio-Fundamentalisten haben über dies und das zu Meckern. 
Nurejew

Na wir haben ja den freien Welthandel und die Globalisierung. Viele Schweine und Rinder exportieren wir ins Ausland. Und da regt sich wer auf, wenn umgekehrt Produkte nach Österreich importiert werden?
Übrigens: ohne Konservierungsmittel keine Wurst. So ist es auch bei BIO-Würsten.
feizi

Greenpeace verunsichert nur die Konsumenten. Noch nie haben die Menschen länger gelebt als jetzt. Ausgewogene Ernährung ist wichtig. Aber nicht ob bio oder konven-tionell. Bio ist eine Religion geworden aber auch nicht mehr.
schlichtwegdumm

BIO...ist keine Religion! Es ist für die Industrie der Zug zum Aufspringen um mit noch lausigern Argumenten noch mehr Geld zu verdienen.
Wie schon der Niavarani in seinem Kabarett-Programm sagt:
Bio ist ned besser! Nur um 30% teurer! 
Indrid Cold

Und BIO ist auch der Zug für die vollständige Industrialisierung der Nahrungsmittel. Ein paar Prüfpflichten mehr (selbstverständlich nur in teuren Laboren durchführbar) die eine oder andere Hygieneverordnung, die von den Produzenten auch jeweils ein paar wissenschaftliche Befunde forder, oben drauf und es wird bald keine kleinen Produzenten mehr geben. Die können sich nämlich, wenn sie mit den Konzernprodukten preislich mithalten wollen, die teuren Untersuchungen nicht leisten und wenn die einpreisen, sind sie sowieso hin...

PS: Natürlich, ein paar handverlesene Edelnahrungsproduzenten, die ihre Produkte zu Fantasiepreisen für die Eliten anbieten, wird es schon auch in Zukunft geben. Wir aber werden künftig nur mehr Industriefraß zur Verfügung haben - dafür aber keimfrei und bio. Um diese Entwicklung vorauszusehen, muss man kein Prophet sein. Man braucht nur über den Atlantik zu blicken...
Nun, offenbar ist der Widerstand gegen 5-6 »Veggie-Tage« pro Woche – darauf liefe nämlich die von den Grünlingen empfohlenen Maximalmenge (!!!) von 300 g Fleischprodukten pro Woche hinaus! – doch ziemlich massiv ...




Ein Klavierkonzert

... wurde heute vor dreißig Jahren, am 24. April 1988, nach jahrzehntelanger Vergessenheit im Münchener Herkulessaal wieder aufgeführt:


Mitja Nikisch, Sohn des gefeierten Dirigenten Arthur Nikisch, war Pianist und in seiner höchst ungewöhnlich verlaufenden Musikerkarriere ein für damalige Zeiten fast einzigartiger Grenzgänger zwischen »klassischer Musik« (er war ein bekannter Chopin-Interpret) und »Jazz«, Gründer und Leiter eines Tanzorchesters. Sein Klavierkonzert, das er knapp vor seinem frühen Tod 1936 vollenden konnte, ist sicherlich sein Hauptwerk, und vermag uns – trotz (oder gar: wegen?) seiner beinahe »anachronistischen« Stilistik – zu faszinieren.

Mentaler Feinstaub

von Fragolin

Unsere Umweltministresse Lissi Köstinger will zur Förderung der hochgelobten E-Mobilität endlich starke Signale setzen. Wer in einem brandneuen (haha) Akku auf Rädern durch die Welt rollt und damit das Klima retten will, soll fürderhin im IG-L-Hunderter (das ist eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Autobahn zur Rettung der Eisbären und wohl auch Igel, der entgegen der schnöden Verwaltungsstrafe wegen Geschwindigkeitsübertretung zu einer saftigen Umweltstrafe bei Schnellfahren führen kann) volle Kante brettern dürfen. Der klimabewusste eisbärenrettende Bobo von Welt genießt es in seinem Tesla, dem weltenzerstörenden Drecksack im verbrennungsbrummelnden Porsche überholend den moralischen Stinkefinger zu zeigen – das ist das Motivationsniveau der besserwissenden Parteifunktionäre und A-Beamten, die sich von ihren üppigen Steuergeldbezügen auch gerne einen Tesla leisten können.

"Denn wieso sollte ein Tempolimit, das zur Reduktion von Luftschadstoffen aktiviert wird, für emissionsfreie E-Fahrzeuge gelten?"


Vielleicht weil man uns jahrelang erklärt hat, dass es eben nicht um die Emissionen geht, sondern um Reifenabrieb und dessen Aufwirbeln durch schnelle PKWs? Das sieht man ja auch daran, dass die LKW, die den eigentlichen Mist ausblasen, sowieso hundert fahren, egal ob der IGL-Hunderter leuchtet oder nicht.
Die gute Frau glaubt allen Ernstes, dass sich Leute wegen ein paar Minuten früher ankommen ein weit teureres E-Auto kaufen, anstatt einfach fünf Minuten früher loszufahren, indem sie eine Regel noch komplizierter macht, die sowieso meistens für die Fisch‘ ist. Denn dass der IG-L-Hunderter gar nichts bewirkt, sieht man auch an folgendem Beispiel:

Südlich von Graz leuchtet der Hunderter gerne und auch gerne mal lange auf. Manchmal auch nicht. Interessanterweise bleibt er manchmal bei schönstem windfreien Sonnenschein dunkel, leuchtet dafür umso heller in stundenlangem Nieselregen. Wie kann das kommen, dass bei klarem Wetter und starkem Verkehr weniger Reifenabrieb und Feinstaub aufgewirbelt wird als in drückendem Nieselregen? Ganz einfach, weil dieser Hunderter genau gar nichts bewirkt. Das Langsamfahren ist nicht die Aktion, die zu weniger Feinstaub führt, sondern die Reaktion, die auf höheren Feinstaub erfolgt. Der Feinstaub an den innerstädtischen Messstellen selbst kommt von ganz woanders her und nicht von einer Straße, die kilometerweit außerhalb der Stadt verläuft.
Von so einem aktionistischen Alibi-Schwachsinn sind keine Ausnahmen zu beschließen sondern dessen ersatzlose Abschaffung.

Als Zusatz noch eine kleine Recherche über eine typische Familienkutsche:
Kangoo Maxi Diesel: ab ca. 22.000 Euro, für 8 Jahre Tankkosten für 160tkm ca. 12.000 Euro.
Kangoo Maxi ZE: mit Batterie ab ca. 37.000 Euro plus einmalig Wallbox plus Ladekosten etc.
Selbst nach acht Jahren ist der permanent vollgetankte Diesel billiger als der Elektrische, und da ist wie gesagt noch nicht mal dessen Laden dabei. (Zum Thema Herkunft des Stromes, Energiebilanz von Solarpaneelen und Recycling von Windrädern sga ich mal nix.)
Das dauert an der Normalsteckdose gerne 13 Stunden, mit der teuer zu installierenden Wallbox immer noch 6 Stunden, "Schnellladen" an der Tanke ist in ein bis zwei Stunden zu haben und dann fährt das Kastenbrot maximal (!) 200 km weit. Sollte nicht allzu bergig sein, die Strecke.
Mit dem Diesel schafft man pro Füllung knappe 1.000 km und das Nachtanken dauert fünf Minuten. Und das Harnstoffnachfüllen fällt weniger auf als das vom Scheibenwaschwasser.

Wenn ich mal eben nach Venedig kutschen möchte, was mit meinem Kleinen Klopfer ein Tagesausflug ist, schaffe ich das mit einer Tankfüllung. Mit so einem ZE müsste ich auf jeder Tour, also Hinfahrt wie Rückfahrt, und noch einmal in Venedig selbst, den Kübel an die Steckdose stöpseln. Jedesmal mindestens für eine Stunde. Allein die Fahrten werden damit je Richtung eine Stunde länger. Zwei Stunden, die mir in Venedig fehlen. Dafür darf ich mit der ganzen Familie auf einer langweiligen Tanke mitten in der Pampa herumhängen. Dafür zahlt man gerne tausende Euro mehr, oder?

Und diese ganze Rechnung soll ich vergessen, wenn ich dafür im IG-L-Hunderter 130 fahren darf? Was die Reichweite von der Kutsche auch noch massiv senkt?
95% der Österreicher haben nicht das Geld jener Leute, die so einen Schmarrn ablassen, sondern umgekehrt: diese Politiker und Apparatschiks leben von dem Geld, das den Österreichern zum Tesla fehlt, weil es ihnen vorher vom Staat abgeknöpft wurde. So gerüstet lassen sich leicht Eisbären retten, die meisten kleinen Leute retten erstmal ihr eigenes Fell.

Mittwoch, 23. Mai 2018

Heute ist es auch schon wieder vierhundert Jahre her



... daß der sogen. »Zweite Prager Fenstersturz« stattfand. Es handelt sich zwar, wie DiePresse — vermutlich um die zu befürchtende Verhetzung durch Antitschechiten (oder: Antibohemianiten?) im Keime zu ersticken — keineswegs um ein Prager Alleinstehungsmerkmal, auch anderorts wurde bisweilen defenestriert. Dennoch: da insgesamt drei solcher Fensterstürze in einer verhältnismäßig kleinen Stadt dokoumentiert sind, ist zumindest eine statistisch signifikante Neigung zu diesem Vorgehen schwer abzustreiten.

Wer sich in der heutigen Politruk-Szene so umsieht, könnte fast bedauern, daß manche Formen, das Mißfallen mit einer Regierung auszudrücken so gänzlich außer Gebrauch gekommen sind. Doch andererseits: verwundert es einen angesichts der wegen der ständig laufenden Klimaanlagen gar nicht öffenbaren Hochsicherheitsverglasungen heutiger RaubritterRegierungsburgen ...?




Der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Regierungspartei AKP

... Hayati Yazici, hat die Bundesregierung in scharfem Tonfall dafür kritisiert, dass sie Wahlkampfauftritte türkischer Politiker in Deutschland verhindert. Er glaube, "dass unsere deutschen Freunde in Sachen Demokratie ein Defizit haben", sagte Yazici der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".
Nun wird man dem prinzipiellen Befund, daß es im Deutschland von IM Erika, unter rechtsbrüchigen Innenministern, die Paßkontrollen von »Flüchtlingen« faktisch aussetzen, und unter der Zensur von Maas-Männchens Lieblings-Stasiagentin Kahane und einer medialen Gleichschaltung, die beinahe schon die »Qualität« der DDR-Presse erreicht, ein Demokratiedefizit gäbe, wenig entgegenhalten können. Die Behörden- und Justizapparate über sich in vorauseilendem Gehorsam gegenüber ihren politischen Auftraggebern, statt ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen. Es ist also nicht bloß ein »Demokratiedefizit«, sondern noch viel mehr ein Rechtsstaatlichkeits-Defizit, das Deutschland heute zur Bananenrepublik verkommen läßt.

Nur: daß gerade ein Politiker des ebenso autoritären wie korrupten Regime des Erdowahnsinnigen die Kritik äußert, ist pikant und etwa so, wie die Entrüstung der Sowjets über deutsche Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg, in dem gerade die Rote Armee Kriegsverbrechen am laufenden Band beging: einfach heuchlerisch und verlogen.


April, April

von Fragolin

Ich wollte es ja kaum glauben, diese Geschichte mit den Fassbomben, aber es muss etwas dran sein. Assad scheint eine fast schon perverse Vorliebe für außergewöhnliche Munition zu haben. Den ultimativen Beweis hat jetzt der investigative „Focus“ in diesem Video erbracht.

Angeblich hat die syrische Armee einen nagelneuen Raketenwerfer-Panzer entwickelt, indem auf ein altes russisches T-72-Untergestell (meine Fresse, das ist so alt, dass es eigentlich ein sowjetisches ist) ein Bundle von drei Abschussrohren geschraubt wurde. Hochtechnologie vom Feinsten, absolut glaubwürdig, wenn man die syrische Armee als abgewrackten Haufen schrottreifen Mülls darstellen wollte, was ja ganz sicher und ehrlich niemand in der westlichen Presse jemals tun wollen würden täte.

Also sieht der erstaunte Laie ebenso wie der beeindruckte ehemalige Panzerwaffenmeister dieses herrliche Gerät auf dem verstaubten Hinterhof einer Werkstatt, wo das syrische Militär natürlich seine modernste Waffe der Welt präsentiert, als ferngesteuerten Dummie mit phantasie- und in Steppenumgebung auch zwecklosem Fleckenmuster herumstehen:



Beeindruckend, oder? Aber es kommt noch besser, denn der investigative „Focus“ hat in mühevoller Kleinarbeit auch die schreckliche Bewaffnung dieses Kriegsungeheuers enttarnt:


Ja, das ist, wonach es aussieht: die neue syrische Propangasrakete! Wahrscheinlich schlägt das waffentechnische Wunderwerk auf dem Fahrwerk eines russischen Panzerwracks in den Boden der abgebildeten Propangasflaschen mit syrischer Wucht und einem spitzen Dorn ein Loch, und dann wird mit einem ferngesteuerten Zippo-Feuerzeug der ausströmende Gasstrahl entzündet und die Gasflasche pfeift mit alevitischem Wutgeheul zwischen die Reihen ihrer demokratieersehnenden Feinde von Al-Nusra und Hizbollah. Man beachte die flugbahnstabilisierenden Außenwülste, in die jedes drallgezogene Abschussrohr sein typisches Nutenmuster fräst. Wahlweise können an den oben sitzenden Gasstutzen mit Zollgewinde auch Luftballons geknotet werden, die vorher mit einer tödlichen Dosis Sarin oder Nowitschok gefüllt werden wie eine Wasserbombe. Oh, diese teuflische Hinterlist des Schlächters Assad!

Ich bin mal gespannt, wann die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte den ersten brutalen Einsatz dieses Monsters vermelden kann.
Ich tippe auf den ersten April.
Und der ist im „Focus“ jeden Tag.

Dienstag, 22. Mai 2018

Heute vor dreißig Jahren


... endete in Ungarn die Ära Kádár. Damit war zwar Ungarn die kommunistische Diktatur noch nicht los, aber die spätere »Wende« der Jahre 1989 ff. war eingeleitet.


Realität und Wahrnehmung

von Fragolin

Heute ist mal wieder die Alpenpravda dran. Mal so als Beispiel, wohin sich die einst als „linksliberal“ verstehende Presse hinentwickelt hat: tendenziös, urteilend, linksextrem. Und mit übelster Rabulistik und Faktenauslese meinungsmanipulierend.
Es geht um diesen Artikel. Ein Interview mit einer Kriminologin von der Hamburger Universität, die einen Hardcore-Wellkammisten-Twitterkanal betreibt. Man muss es sich schon verdienen, als unabhängige Expertin zum Interview in die „SZ“ gerufen zu werden; besonders wenn es um das Thema Migrantenkriminalität geht, ist jemand, der auf seinem Kanal vehement gegen die Kriminalität gegen Migranten polemisiert, die einzig brauchbare Koryphäe. Jeder andere könnte sonst dermaßen mit der Blattlinie kollidieren, dass am Ende das Interview gar nicht veröffentlicht wird und dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen. Und das will ja keiner. Also dann.

Warum sehen viele in aggressiven Migranten eine Bedrohung des Rechtsstaates, während es kaum Schlagzeilen macht, wenn Polizisten deutsche Jugendliche bändigen müssen? Die Kriminologin Nina Perkowski über unterschiedliche Wahrnehmungen.“

Zumindest der erste Teil lässt sich leicht beantworten: Aggressive Migranten sind genau dann eine Bedrohung des Rechtsstaates, wenn sie mit vorsätzlicher Gewalt eine Amtshandlung vereiteln und einen Gefangenen freipressen. Das sind nämlich nicht nur schwere Straftaten sondern auch direkte Angriffe auf den Staat. Das gewaltsame und aggressive Vorgehen einer Zusammenrottung von etwa 200 Bewohnern einer Asylunterkunft muss erstmal eine Entsprechung finden.

Und da haben wir auch eine: In Hitzacker haben sich, nachdem die persönlichen Daten eines Polizisten, der an der Entfernung eines kurdischen Propagandatransparentes an einem Gasthaus beteiligt war, auf linksextremen Hetzseiten veröffentlicht wurden, etwa 60 Vermummte auf dem Grundstück des Polizisten eingefunden und haben ihn und seine Familie aggressiv mit Gewalt bedroht. Linksextreme Terroristen gehen gewaltsam gegen einen Polizisten und in typisch kommunistischer Manier sippenhaftend auch gegen dessen Familie vor, und man liest gerade mal in der Lokalpresse davon.

Seltsam ist nur, dass genau dieses Beispiel, bei dem es ebenso um einen mit voller Absicht geführten Angriff gegen den Rechtsstaat geht, nicht als Vergleich verwendet wird. Man darf mutmaßen, ob es die Tatsache ist, dass es sich auch bei den vermummten Linksextremen um Zugewanderte handelt, oder die, dass es eben Linksextreme sind, die die „SZ“ hindert, diesen Fall heranzuziehen.
Nein, man sucht und findet ein anderes Beispiel, dem man einfach mal unterstellt, dass es so urtypisch deutsch sein muss, dass man es einzig weißen Männern zuschreiben kann, auch wenn in dem betreffenden Artikel kein Wort über Herkunft der Besoffenen, die sich gegenseitig keilen und auf die Polizei losgehen, verloren wird: Ebenfalls in Niedersachsen, gar nicht so weit vom nicht verwendeten Beispiel der vermummten Linksradikalen entfernt, läuft eine Herrentagsfeier aus dem Ruder und „Jugendliche“ gehen erst aufeinander los und dann auf die gerufene Polizei. Da stört es auch keinen, dass man das Ausrasten von Besoffenen nicht mit dem vorsätzlichen und geplanten Angreifen von Polizisten oder dem vorsätzlichen Begehen einer schweren Straftat wie einer Gefangenenbefreiung vergleichen kann; eine Kriminologin stört sich nicht an Logik. Wenn es um Propaganda geht. Und sowas hat einen Lehrstuhl.

Doch zurück zum „SZ“-Artikel:

Es war eine kleine Meldung in Regionalmedien, die vor einigen Tagen für Diskussionen sorgte: In Ganderkesee in Niedersachsen hatte die Polizei am Vatertag einen Großeinsatz bei einer Schlägerei zwischen Jugendlichen, die mit Flaschen die Beamten attackierten und beleidigten. Warum, fragten auch Journalisten, wird dieser Angriff von Jugendlichen auf Polizisten anders behandelt als ein ähnlicher Angriff Dutzender Flüchtlinge, die im baden-württembergischen Ellwangen eine Abschiebung verhindern wollten?“

Weil es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Vorgänge handelt. Ich kann einen Hasen nicht gleich behandeln wie einen Fisch, aber wenn man eine solche Antwort gewollt hätte, dann hätte man sich ja nicht besagte Wellkammisten-Twitterprofessorin geholt sondern hätte einen einfachen Streifenpolizisten fragen können. Hat man aber nicht, also endet an dieser Stelle auch jeder logische Bezug in dem Artikel.

Ellwangen und Ganderkesee sind nur ein Beispiel dafür, dass Rechtsverstöße von Migranten von Medien, Politik und Gesellschaft anders behandelt werden als die von weißen deutschen Männern.“

Plopp, da war sie weg, die Logik. Nur noch Propaganda und billige Hetze zur Bedienung der linksextremen und genderistischen Kernklientel. Denn erstens werden die Rechtsverstöße unterschiedlich behandelt, weil es unterschiedliche Rechtsverstöße sind (hätte sie einen ähnlichen haben wollen, hätte sie, siehe oben, andere Möglichkeiten gehabt) und zweitens steht nirgends, an keiner Stelle, auch nicht zwischen den Zeilen, in dem Artikel über die Prügelei, dass es sich um „weiße deutsche Männer“ handelt. Das entspringt einzig und allein der Phantasie der offenbar mit Begeisterung in rassistischen und sexistischen Schablonen denkenden Frau Professorin.

Ganz ähnlich war das nach den sexuellen Übergriffen in der Kölner Silvesternacht. Sexuelle Gewalt, die von deutschen Männern ausgeht, wurde nie so intensiv debattiert wie die Gewalt der Migranten.“

Sie wurde nie so intensiv diskutiert, weil sie eben nie so intensiv aufgetreten ist. Das Beispiel, wann sich hunderte „weiße deutsche Männer“ zum lustigen Schlampen-Ausgreifen und „Ficki-Ficki“ zusammengerottet haben, bleibt sie leider schuldig. Anscheinend ist das Oktoberfest-Argument selbst dieser Propagandistin zu billig, oder sie hält es nicht mehr für nötig, ihre Behauptungen überhaupt mit irgendwelchen konkreten Beispielen zu unterfüttern.

Auch nach Köln hieß es übrigens: Der Rechtsstaat ist in Gefahr, das Vertrauen schwindet. Ein Narrativ, das insbesondere Politiker der CSU und der AfD gern aufgriffen und weiter verbreiteten. So war es ja auch jetzt nach den Vorfällen in Ellwangen.“

Jaja, ich weiß, ohne das übliche Bashing geht es in der Alpenpravda nicht, da muss die linksextreme Kernklientel in jeder Ausgabe ideologisch gefüttert und gegen AfD und CSU bei Laune gehalten werden, aber auch hier fehlt wieder die Begründung, warum man den Rechtsstaat nicht in Gefahr sehen soll, wenn nicht nur die Polizei komplett hilflos ist, sondern auch die Justiz nichts tut. Immerhin waren es über tausend Anzeigen. Ergebnis bis heute? Lassen wir‘s.

Es gibt eine große Verunsicherung in der Bevölkerung.“

Lies die täglichen Polizeimeldungen, dann weißt du, warum.
Oh je, diesen Ratschlag muss ausgerechnet ich ausgerechnet einer Kriminologie-Professorin geben...

Migration ist eine Tatsache, Grenzübertritte passieren.“

Natürlich, aber nur, weil es politisch so gewollt ist, weil das EU-Ansiedlungsprogramm der sechzig Millionen planmäßig läuft und Merkel eine stramme Erfüllungsgehilfin ihrer Herren ist. Das ist die Chuzpe dieser politischen Kaste: Sie schaffen Tatsachen und bügeln jede Kritik und jede Forderung nach Änderung kaltschnäuzig damit nieder, dass es nun einmal die Tatsachen gäbe, die sie selbst geschaffen haben. Nun sind sie einmal da. Fresse halten, Pöbel!

Die Illusion, dass wir unsere Grenzen schützen können, bröckelt.“

Nein. Die Illusion, dass wir unsere Grenzen schützen wollen, bröckelt. Können können wir, Deutschland hat sogar den Saudis einen antimigrantischen Schutzwall in die Wüste betoniert, auf den selbst Honecker neidisch werden würde, aber es kann seine eigene Grenze nicht schützen? Und die EU ihre Außengrenze nicht? Hallo, genau das war aber die Grundvoraussetzung für Schengen. Ungarn zeigt, wie es geht. Aber das Thema Ungarn wird ja auf dem Twitter-Kanal der Schildmaid des Willkommens auch als Verbrecherstaat hingestellt, weil es einen Zaun an seine Grenze gestellt hat, und zwar genau da hin, wo er hingehört.

Doch viele Politiker suggerieren immer noch, dass die Grenzen kontrolliert werden können.“

Oder machen es wie Orban und tun es einfach. Deshalb hassen ihn die Linken auch so leidenschaftlich, weil er ihnen genau dieses Argument mit ein paar Eisenstangen und ein paar Kilometer Maschen- und Stacheldraht zerbröselt hat. Ja, man kann Grenzen schützen, man muss es nur wollen. Und wer nicht will, soll sich gefälligst nicht darauf hinausreden, es nicht zu können, das ist verlogen.

Es gibt auch keine politischen oder gesellschaftlichen Debatten darüber, wie unser Rechtssystem und unsere Gesellschaft unter diesen Umständen funktionieren können.“

Und warum gibt es die nicht? Weil jeder Versuch sofort als rechtsextrem vom Tisch gewischt wird. Alles, was nach Änderung am von Ihrer Gloriosen Alternativlosigkeit herself medial ausgerufenen Status Quo auch nur riecht, wird sofort auf dem Altar der Willkommenskultur geschächtet und genüsslich ausbluten lassen. Nur das Thema anzusprechen führt zu pawlowschem Gegeifer. Und die „SZ“ ist da neben der „Zeit“ ganz vorne dabei. Erst jede Diskussion zum Thema abwürgen und dann aufregen, dass keiner darüber spricht. Wie verlogen.

Entwürfe dafür bräuchte es aber dringend. Die Menschen spüren schließlich, dass sich hier etwas verändert.“

Äh, bitte? Haben wir nicht gerade gelernt, dass sich gar nichts verändert hat, sondern nur die bösen Medien über die kleinen Hoppalas der die Regeln täglich neu Ausverhandelnden viel intensiver berichten als über die wahren schweren Verbrechen der hassenswerten „weißen deutschen Männer“? Und jetzt verändert sich hier doch etwas? Ja was denn?
Dass es zu mehr Kriminalität durch Migranten kommt, die keine „Flüchtlinge“ sondern Sozial-Invasoren sind? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD. Dass es zu massenhaften Fußabdrücken tribalistischer Horden im feinen Sand unserer fragilen auf Individualität setzenden Zivilisation kommt? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD. Dass es dazu kommt, dass alles, was man „typisch deutsch“ nennt, zermalmt, geschreddert und auf dem Scheiterhaufen der Multikulturalität zu Asche verbrannt wird? Der Gegenentwurf ist schon da, den hat die eben verteufelte AfD.
Puh, nochmal, und ich fange an mit copy&paste zu arbeiten.

Die deutsche Bevölkerung blendet oft den globalen Kontext der Migration aus. Also dass viele Migranten nach Deutschland kommen, weil in ihrem Land Armut, Krieg, Unterdrückung oder Gewalt herrscht. Die Rolle, die Deutschland bei diesen Migrationsgründe spielt, zum Beispiel durch Waffenexporte oder das Aufrechterhalten eines ungerechten Weltwirtschaftssystems, wird kaum thematisiert.“

Oh, kein Interview in einem linksextremen Blatt ohne Meaculpismus.
Erstens ist keiner der aufgezählten Gründe einer, der einen Menschen zur illegalen „Flucht“ nach Deutschland (oder Schweden oder Österreich oder Frankreich oder oder oder) berechtigt. Nicht einer. Null. Kein Genf. Kein Helsinki. Nix.
Zweitens ist auch ein „Aufrechterhalten eines ungerechten Weltwirtschaftssystems“ kein Grund, die Wanderstiefel anzuziehen. Vor Allem, da es auch dazu keinen „Gegenentwurf“ gibt außer einem, der bereits eine neunstellige Zahl an Toten produziert hat und auch in Venezuela gerade live und in Farbe beweist, wie super er Wohlstand schafft und zufriedene, glückliche Massen produziert. Es fliehen auch viele Leute aus Staaten, die nicht dem „ungerechten Weltwirtschaftssystem“ unterworfen sind, oder im Falle Nordkoreas: würden sie gerne fliehen, wenn sie könnten.

Die eigene vermeintliche Großzügigkeit hingegen, die Tatsache, dass man Menschen aufnimmt, wird sehr stark gewichtet. Deswegen erwartet die Gesellschaft von Migranten Dankbarkeit und ein unauffälliges Verhalten. Wenn Teile der Migranten sich nicht daran halten, dann ist das in den Augen vieler Deutscher ein enorm schlimmer Verstoß gegen das Gebot der Dankbarkeit, der oft auf die ganze Gruppe zurück fällt.“

Und was genau ist jetzt daran falsch, von einem armen Vagabunden, dem man in seiner guten Stube Unterschlupf gewährt und bewirtet, zu erwarten, dass er nicht randaliert, die Hausbewohner nicht mit dem Messer angreift, die Tochter nicht vergewaltigt und vielleicht sogar „Danke!“ sagt? Hier geht es nicht um eine kleine Meinungsverschiedenheit sondern um Hass und Verachtung, Schwerkriminalität bis hin zum Terrorismus. Ach je, der zickige Deutsche bockt halt ein bisschen, weil er angepisst ist, dass ihm ausgerechnet ein Migrant undankbar den Weihnachtsmarkt plattgefahren hat; bei einem anderen weißen deutschen Mann der sowas tut hätte er nichts gesagt, aber so, ts ts ts…

Ob die merkt, welche gequirlte Diarrhöe ihr da in die Tastatur fließt? Mit welchem Hohn und welcher Verachtung sie „die Gesellschaft“ übergießt, von der die Frau Professorin aus ihrem Hamburger Bobo-Viertel recht großzügig dafür entlohnt wird, an einer Universität in junge Menschen ihren ideologischen Schwachsinn zu kübeln? Entweder ist sie dumm genug, um es nicht zu merken, oder so gerissen, dass sie es weiß und trotzdem tut. Was ich schlimmer finde, kann ich nicht sagen.

Doch es kommt noch besser, denn die Erkenntnis darf nicht fehlen, dass Abschiebungen keine Probleme lösen. Dass wir hier nicht über Massenabschiebungen reden sondern darüber, zumindest jene, die zum Teil zigfach kriminell werden, reichsbürgerhaft den Staat ablehnen, terroristische Gefährder sind oder unsere Demokratie und Gesellschaft zutiefst verachten, wieder aus dem Land zu schaffen, wird sowieso ausgeblendet.

Die Unsicherheit hat gar nicht so viel mit der Frage zu tun, warum Menschen Grenzen übertreten. Sondern damit, dass viele in Deutschland immer noch nicht akzeptiert haben, dass wir längst ein Einwanderungsland sind.“

Das „Warum“ ist auch irrelevant, es geht um das „Dass“. Denn „viele in Deutschland“ sehen nicht ein, akzeptieren zu müssen, jetzt plötzlich auf Weisung ihrer Regentin ein „Einwanderungsland“ zu sein. Das wurde nämlich bisher weder vom Parlament beschlossen noch vom Deutschen Volk, das noch immer völkerrechtlich der Souverän des deutschen Staates ist, so gewünscht. Es besteht weder ein Grund noch eine Verpflichtung zu dieser Akzeptanz. Es gibt nur die eine Keule, die permanent auf jeden Kopf niederfährt, der das nicht akzeptieren will, und die packt die Parolendrescherin auch sofort im nächsten Satz aus:

Rassistische Vorurteile treffen deswegen auch Menschen mit legalem Aufenthaltsstatus, seien es syrische Flüchtlinge oder Familien mit sogenanntem Migrationshintergrund, die seit Jahrzehnten hier leben.“

Hat das jeder mitbekommen? So funktioniert Rabulistik. NLP vom Feinsten. Entweder Akzeptanz, ein Einwanderungsland zu sein, oder Rassist. Fertig ist das wellkammistische Weltbild, in dem jeder Migrant ein schützenswerter „Flüchtling“ ist, selbst nach der hundertsten Straftat, und jeder „weiße deutsche Mann“ das Böse an sich symbolisiert, aus dessen Fängen er sich nur befreien kann, wenn er zum Teddybärwerfer mutiert, der auch islamistischen Terroristen lieber den Willkommenskuss anbietet als sich zum Rassisten stempeln zu lassen.
Sorry, aber von so einer Propagandaschleuder als „Rassist“ bezeichnet zu werden, ist wie von Erdogan als „Nazi“ angeömöröt zu werden – ein Kompliment. Jetzt fehlt nur noch die Nazikeu…, äh, da ist sie schon:

Es gibt in großen Teilen der Bevölkerung eine Vorstellung vom Deutschsein, die man getrost als völkisch bezeichnen kann. Deutsch ist, wer deutsches Blut hat.“

Welche „großen Teile“ denn? Was für ein Schwachsinn. Es gibt Vietnamesen, die sind deutscher als diese mutmaßliche Deutschenhasserin.

Mir begegnen manchmal sogar Formulierungen wie "Er ist Türke mit deutschem Pass". Das beinhaltet die Vorstellung, dass jemand, der türkische Eltern hat oder in der Türkei geboren ist, aber inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, trotzdem kein Deutscher sein kann.“

Ja, das stimmt. Aber weißt du auch, von wem diese Vorstellung kommt, wer sie geradezu exzessiv auslebt? Nein, keine „Deutschen mit deutschem Pass“ sondern eben jene „Türken mit deutschem Pass“, sie verstehen sich nämlich selbst als Türken, fahren mit wehenden Türkeifahnen Autokorsos, rotten sich zu zehntausenden, Türkeifahnen schwenkend, vor einer Videowand zusammen, auf der ihr türkischer Sultan und geliebter Präsident, zu ihnen örömöböt. Und wenn das einen Türken anstinkt und der das genau so verarscht, wie es sich gehört, dann wird er von der linken deutschen Bobogesellschaft niedergemacht und sogar seine Katzenromane auf den Index der modernen Bücherverbrenner gesetzt. Wenn er aber die Deutschen als „Kötervolk“ bezeichnet, wird ihm auch noch der juristische Sanktus dazu erteilt. Das ist die Realität. Diese „Professorin“ wirft den rassistischen Nazi-Deutschen genau das vor, was die zugewanderten Islamfaschisten und Turknationalisten hier exzessiv ausleben. Hätte die NPD bei den Deutschen so viele Anhänger wie die osmanische AKP bei den Türken, würden diese Neonazis heute den Kanzler stellen. Nur mal so zum Thema, wer hier die wirklichen Rassisten und Nationalisten sind.

In den USA ist das ganz anders. Dort ist jeder Amerikaner, der in den USA geboren ist.“

Da ist eben gar nichts anders. Auch in Deutschland ist jeder ein Deutscher, der in Deutschland geboren ist. Das ist Völkerrecht, Mädchen! Schonmal davon gehört, Frau Professor? Wenn er sich selbst lieber als Türke sieht, weil er türkische Eltern hat, dann ist das eben so. In den USA gibt es ebenso Latinos, es gibt China-Towns und mehr als genug Probleme mit Stadtteilen, in denen viele Schwarze wohnen. Es gibt Ghettos und No-Go-Areas. In Deutschland wurden bisher noch alle Migranten mit Hilfsbereitschaft und Integrationsangeboten in Empfang genommen, die es in den USA so nicht gibt. Also nichts als Floskel-Bingo.

Aber in Deutschland fallen auf besonders auffällige Art und Weise die gesellschaftliche Wahrnehmung, die rechtliche Lage und die Realität auseinander.“

Ja, besonders auffällig ist das Auseinanderfallen zwischen der Realität, in der die einfachen Menschen alltäglich die Umgestaltung ihres Lebensraumes zum Schlechteren erleben, und der Wahrnehmung abgehobener Bobos aus ihrer abgeschirmten Filterblase, die nur ihre Meinung als einzig wahre, nichtrassistische, nichtnationalistische, nichtweiße akzeptieren und den Rest unter „Nazi“ abbuchen.

Den Rest spare ich mir und den geneigten Lesern. Es wird nur noch gesudert, dass doch alle Statistiken beweisen, dass Migranten absolut nicht krimineller sind als die wieder extra erwähnten „weißen Deutschen“, sondern nur die Polizei und die Medien besonders rassistische Vorurteile schüren und überhaupt CSU und AfD an allem Schuld sind und es endlich Zeit wird, der großen Mehrheit, die sich von Herzen danach sehnt, in einem offenen Einwanderungsland für halb Arabien und ganz Anatolien zu leben endlich endlich endlich ein Open-Borders-und -täglich-neu-ausverhandeln-Gesetz zu schenken.

Noch einmal, falls es irgend jemand bis hierher noch nicht mitbekommen hat: diese Frau ist Professorin an der Uni Hamburg. Die kippt diese geistige Gülle ihren Studenten zwischen die Ohren. Deren Weiterkommen im Studium ist davon abhängig, einem dermaßen ideologisch von der Realität abgekoppelten Menschen ausreichend nachzuplappern, um gut bewertet zu werden.
Über die Zeitung brauche ich nichts mehr sagen. Von der habe ich nichts anderes erwartet.

Montag, 21. Mai 2018

Wort am Montag: Versichern beruhigt


... heißt es bekanntlich — und nicht: »Versichert sein beruhigt«! Und warum das so ist, wird in einem sehr informativen Video vorgeführt:


Und — sind Sie versichert? Na dann — Mahlzeit ...

Mitten in Wien

von Fragolin

Robert K., dieser Name wird ja gerne verwendet, damit der Medienkonsument vergisst, dass es sich dabei um einen tschetschenischen „Burschen“ handelt, also dieser „Musterschüler“ anscheinend einer Koranschule, in der ein die Schriften des Islam eher wörtlich nehmender Imam seinen Wölfchen das richtige Schächten unislamischer Schäfchen gelehrt hat, ist einmal mehr in allen Schlagzeilen. Nachdem aus dem angeblich brutalen Schächter einer Siebenjährigen ein armer traumatisierter Kriegsflüchtling wurde, der mit zwei Jahren aus einem Land floh, in dem schon damals kein Krieg mehr herrschte, muss anscheinend die Vermenschlichung des Täters weiter vorangetrieben werden, vielleicht um ein mildes Urteil vorweg zu begründen. Jetzt trommeln alle APA-Medien, dass der Ärmste auch noch von bösen (man will wohl den Eindruck erwecken: islamophoben Rassisten; wahrscheinlicher scheint mir einfach: Vätern) Mithäftlingen ganz arg bedroht wird und deshalb ein Einzelzimmer mit Sonderbewachung und eine persönliche Security für den Hofgang braucht.

Doch ein paar Gedanken zu dem Fall.

Erstens wundert es mich sehr, dass es anscheinend keinerlei Ermittlungen gegen die Familie des angeblichen Täters gibt, die mutmaßlich bei der Beseitigung der Leiche und der Spuren der Tat aktiv mitgeholfen hat, oder zumindest eventuelle Komplizen gesucht werden. Der soll das also alles allein abgezogen haben und niemand hat etwas mitbekommen, während sein eigener Bruder im Hof spielte? Kommt nur mir das seltsam vor?

Zweitens zweifle ich den Tathergang an. Der soll also einfach so eine Siebenjährige in die Wohnung gelockt und dann brutal geschächtet haben, während man gleichzeitig bemüht ist, das Bild eines Areligiösen zu vermitteln. Kommentare meinerseits im „Standard“, als der Fall beschrieben wurde, die darauf hinwiesen, dass die Art des Mordens doch eher an IS-Methoden erinnert, wurden ausnahmslos gelöscht. Auch andere Kommentare solchen Inhaltes konnte ich dort nirgends entdecken; das Auslöschen jeglichen Zusammenhanges zwischen Religion und Mordmethode scheint Methode zu haben. Vielleicht existiert auch gar keiner. Aber welcher dann?

Drittens wird überall betont, dass er angegeben hat, er hätte einfach allgemein schlechte Laune gehabt, und ansonsten vollkommen gefühlslos, ja geradezu apathisch auf alles reagiert.
Was, wenn der es gar nicht war? Was, wenn sein vollkommen sinnfreies „Geständnis“ eine reine Schuldübernahme für jemand Anderen darstellt? Was, wenn der sich als heroisches Opfer für die Ehre seiner Familie sieht, das stumm und apathisch alle Pein über sich ergehen lässt, um ein guter Sohn zu sein? Was, wenn die Polizei gerade in die vollkommen falsche Richtung rennt und ein Bauernopfer im Knast sitzt, während der wahre Mörder noch frei herumrennt und der wahre Mordgrund niemals herauskommt?

Viertens sollen der Mutter und der Familie, wenn sie nach Tschetschenien reisen, dort Folter und Tod drohen. Na gut, die haben gelernt (oder es wurde ihnen empfohlen), dass sie das in der momentanen politischen Stimmung sagen müssen, wenn sie den Asylstatus nicht verlieren wollen. Trotzdem ist es mehr als verwunderlich, wenn diese Musterintegrierten ihre kleine Tochter und Schwester in einem Land begraben lassen, in dem sie weder geboren wurde noch am Grab besucht werden kann. Welche Mutter lässt ihr Kind an einem Ort der Welt verscharren, den sie selbst angeblich nie wird besuchen können? Welchen Grund könnte das haben, außer vielleicht die Angst, dass wenn die Wahrheit herauskommt die Leiche noch einmal obduziert werden könnte?

Fünftens ist es seltsam, dass jetzt die Familie des Opfers ebenso wie die Familie des Täters sofort neue Bleibe an geheimen Orten bekommen. Als wolle man das Ganze doch recht schnell aus dem Fokus der Öffentlichkeit bringen. Riecht irgendwie mehr als seltsam.

Wenn ich in Belgien wohnen würde, täte ich vielleicht an Kindesmissbrauch denken, vielleicht sogar an einen Ring, in den höhere Kreise verwickelt sind. Kinder aus sozial schwachen Familien leben da eher gefährdet. Wollte die Kleine etwas ausplaudern, gab es Streit und sie drohte es allen zu erzählen? Na zum Glück wohne ich in Österreich, wo so etwas ja niemals nicht passieren kann und im Zweifelsfall die Täter sofort Suizid begehen.

Möglich wäre auch, dass der zerstückelten Kleinen das eine oder andere innere Teil fehlt, man weiß ja nicht ob alles durchgezählt wurde. Hat letztlich jemand Wichtiges oder Reiches einen Fall in der Familie gehabt, wo eine junge Niere oder sowas gebraucht wurde? Für einen wie hohen Betrag würde eine kriminelle Familie das Kind einer Nachbarin opfern und den eigenen noch minderjährigen Sohn für ein paar Jahre in einem Hotel-ähnlichen österreichischen Knast einsitzen lassen? Das Wegschaffen der Leiche in ein Ausland, in dem es nie wieder Zugriff für hiesige Ermittler geben wird, würde allerdings implizieren, dass die Opferfamilie entweder beteiligt ist oder, noch schlimmer, dazu erpresst wird.

Vielleicht aber ist es auch ganz einfach: der liebe kleine Musterschüler Robert ist ein barmherziger strammer Radikalmuslim, der die Seele der vernachlässigten Kleinen retten wollte, die immer noch ohne Kopftuch wie eine Dhimmi-Schlampe unter dem ganzen Kuffar-Dreck spielte, und hat sie deshalb ganz im Sinne seines Menschenopfer fordernden Götzen geschächtet, bevor sie im irdischen Sumpf Höllenstrafen auf sich laden kann. Und man versucht genau das zu vertuschen, weil es eben das ist, was wir hier nicht haben wollen und das einen riesigen Aufstand gegen Muslime im Allgemeinen und Tschetschenen im Besonderen auslösen könnte. Es brodelt nämlich unter dem Deckel, und der könnte bald vom Topf fliegen.

Der einzige Mensch bei dem ganzen dreckigen Spiel, mit dem ich ehrliches Mitleid empfinde, ist die Kleine. Was muss das arme Kind gelitten haben. So etwas sollte kein Mensch mitmachen müssen. Aber es gibt leider Kulturen und Religionen, die so etwas Menschen antun, selbst kleinen Kindern. Und das mitten in Wien.
Wieso ist es so schwer zu verstehen, dass wir so etwas hier nicht haben wollen?

Sonntag, 20. Mai 2018

LePenseur revisited (8):

 

Montag, 20. Mai 2013

»Wenns heikel wird, lassen uns Polizei und Medien im Dunkeln«
 ... titelt Andreas Unterberger zutreffend über die Tendenz unserer politisch korrekt verlogenen Medien-, Polit- und Bürokratenmafia, über brisante Themen wie die krass zunehmende Gewalt-kriminalität und den ausufernden Mißbrauch unserer sozialer Netze durch Ausländer und Migrationshintergründler, denen man die Staatsbürgerschaft leichtfertig nachgeworfen hat, den Mantel des Schweigens zu breiten, und statt dessen Desinformation, statistische Fälschung durch gezielte Nicht-Erfassung von relevanten Daten (und was gewiegten Bürokraten an Finten zur Ruhigstellung der Plebs sonst noch so einfällt) zu betreiben.

Nur noch das Internet ist die — freilich immer noch viel zu schwachbrüstige! — Gegenöffentlichkeit, die diese Tricks als das entlarvt, was sie sind: als den perfiden Versuch, durch gezielte Umvolkung gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche zu treffen:

1. Import von Stimmvieh für die Regierungen
2. Verbreitung einer allgemeinen Unsicherheitsstimmung in der einheimischen Bevölkerung, um sie dadurch in eine manipulierbare Masse, staatlichen Bevormundungen widerstandslos zusehend, umzuformen
3. Rechtfertigung für weitere »Umverteilung zugunsten sozial Schwacher«.

So trefflich Unterbergers Artikel auch ist, umso mehr ist es ein Posting zu diesem, in dem eine Übersetzung eines Artikels des US-Blogs »Civilus Defendus« (über die Latinität des Blognamens möchte ich mich hier nicht auslassen ...) geboten wird. Eh voilà:
4 Stufen der Islamischen Eroberung

Vom Dar al-Harb zum Dar al-Islam
(Vom Haus des Krieges zum Haus des Friedens)


Stufe 1: Infiltration

Muslime wandern in ständig anwachsenden Mengen in nichtmuslimische Länder ein und die beginnenden kulturellen Konflikte, oft noch subtil, werden sichtbar.

  • Erste Einwanderungswelle in nichtmuslimisches „Gast“-Land
  • Appell an die humanitäre Toleranz der Bevölkerung des Gastlandes • Versuche, den Islam als friedfertig und die Muslime als Opfer von Mißverstehen und von Rassismus (- auch wenn der Islam keine „Rasse“ ist -) darzustellen
  • Hohe muslimische Geburtsraten im Gastland vergrößern die muslimische Bevölkerung
  • Verbreitung des Islam durch Moscheen und Ablehnung des Gastlandes und seiner Kultur
  • Forderungen „Islamophobie“ als ein Haßverbrechen zu kriminalisieren
  • Androhung von gesetzlichen Aktionen gegen wahrgenommene Diskriminierung
  • Angebote von interkonfessionellen Dialogforen um Nichtmuslime zu indoktrinieren

Stufe 2: Konsolidierung der Macht

Muslimische Immigranten und Konvertierte des Gastlandes fahren fort, Forderungen zu stellen, hinsichtlich eines Entgegenkommens bei Beschäftigung, Erziehung, Sozialleistungen und Gerichtswesen.

  • Zunahme der Missionierung; Schaffung und Rekrutierung von Jihadisten-Zellen
  • Anstrengungen, entfremdete Anteile der islamischen Bevölkerung umzuformen
  • Revisionistische Bestrebungen, die Geschichte zu islamisieren
  • Anstrengungen, historisches Beweismaterial, das den echten Islamismus zeigt, zu zerstören
  • zunehmende antiwestliche Propaganda und psychologische Kriegführung
  • Anstrengungen, Verbündete, die ähnliche Ziele verfolgen, anzuwerben (Kommunisten, Anarchisten)
  • Anstrengungen, Kinder zu islamischen Sichtweisen zu indoktrinieren
  • erstärkte Anstrengungen, Nichtmuslime einzuschüchtern, mundtot zu machen und auszuschalten
  • Anstrengungen, Blasphemie- und Haßgesetze einzuführen, um Kritiker zum Schweigen zu bringen
  • Verstärkung der Schwerpunktarbeit, durch zunehmende Geburtsraten und Einwanderung, um die muslimische Bevölkerung zu vergrößern
  • Einbindung von Wohlfahrtsverbänden um Unterstützer zu gewinnen und den Jihad zu finanzieren
  • Verdeckte Unternehmungen, die Wirtsgesellschaft von innen her zu zerstören
  • Ausbau der muslimischen politischen Grundstruktur in der nichtmuslimischen Wirtsgesellschaft
  • Islamische finanzielle Netzwerke fördern politisches Wachstum und den Erwerb von Grund und Boden
  • Unübersehbare Morde an Kritikern zur Einschüchterung der Opposition
  • Toleranz gegenüber Nichtmuslimen nimmt ab
  • Zunahme der Forderungen, strenge islamischer Sitten anzunehmen
  • Anlage von heimlichen Waffenlagern
  • Offen gezeigte Mißachtung und Ablehnung des Rechtssystems und der Kultur der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft
  • Anstrengungen, die Machtbasis der nichtmuslimischen Religionsgemeinschaften, besonders die der Juden und Christen, zu unterminieren und zu zerstören
Stufe 3: Offener Krieg um Herrschaft und Kulturhoheit

Offen gezeigte Gewalt, um das Scharia-Recht und andere kulturelle Einschränkungen aufzuzwingen: Ablehnung der Staatsgewalt des Wirtslandes, Unterwerfung der anderen Religionen und Sitten

  • Vorsätzliche Anstrengungen, Staatsgewalt und Kultur des Wirtslandes zu unterminieren
  • Unmenschliche Gewalttaten zur Einschüchterung der Einwohner und Verbreitung von Angst und Unterwerfung
  • Eine mögliche Opposition auf breiter Basis wird herausgefordert und entweder ausgelöscht oder zum Verstummen gebracht
  • Massentötungen von Nichtmuslimen
  • Umfassende ethnische Säuberungen durch islamische Milizen
  • Abweisung und Mißachtung des säkularen Rechtssystems und Kulturwesens der Wirtsgesellschaft
  • Ermordung von „moderaten“ muslimischen Intellektuellen, die nicht die Islamisierung unterstützen
  • Zerstörung von Kirchen, Synagogen und anderer Einrichtungen von nichtmuslimischen Institutionen
  • Frauen werden in Übereinstimmung mit der Scharia noch mehr eingeschränkt
  • Großangelegte Vernichtungsaktionen von Bevölkerungsteilen, Morde, Bombenanschläge
  • Sturz der Regierung und Machtergreifung
  • Einführung der Scharia
Stufe 4: Der totalitäre islamische „Gottesstaat“

Der Islam wird zur einzigen religiösen – politischen – rechtlichen – kulturellen Ideologie.

  • Die Scharia wird „Landesgesetz“
  • Alle nichtislamischen Menschenrechte werden aufgehoben
  • Versklavung und Genozid der nichtmuslimischen Bevölkerung
  • Rede- und Pressefreiheit werden ausgelöscht
  • Alle Religionen außer dem Islam sind verboten und ausgelöscht
  • Vernichtung aller Hinweise auf nichtmuslimische Kultur, Bevölkerungen, Symbole im Land (Buddhas, Anbetungsstätten, Kunstdenkmäler u.s.w)
Das Haus des Islam („Frieden“), Dar al-Islam, schließt jene Nationen ein, die sich islamischer Herrschaft, der Scharia, unterworfen haben. Die restliche Welt ist im Haus des Krieges, Dar al-Harb, weil sie sich nicht der Scharia unterwirft, und befindet sich in einem Zustand der Rebellion und des Krieges gegen den Willen „Allahs“. Kein nichtmuslimischer Staat oder dessen Bürger sind „unschuldig“ und bleiben, weil sie nicht an „Allah“ glauben, brauchbare Kriegsziele.

Die christlichen, jüdischen, koptischen, hinduistischen und zoroastrischen Völker haben jahrhundertelang unter der Unterwerfung gelitten. Dhimmis [geduldete Monotheisten mit ein-geschränktem Rechtsstatus] ist es verboten Gebetshäuser zu bauen oder bestehende zu reparieren. Sie sind wirtschaftlich durch die Dschizya [Ungläubigensteuer] verkrüppelt, sozial gedemütigt, gesetzlich diskriminiert und werden generell in einem permanenten Zustand der Schwäche, Angst und Verwundbarkeit durch die islamischen Herrschaften gehalten.

(Übersetzung von “4 Stages of Islamic Conquest“)

Und während das alles abläuft (in Deutschland und Österreich sind wir wohl längst in Stufe 2 eingetreten), beschäftigen wir uns — wenigstens in der veröffentlichten Meinung — je nach Gusto mit existenziellen Fragen wie: 
  • Frauenquoten in Aufsichtsräten privater Unternehmen
  • Sympathiepunkte für den Papst wegen seines Verzichts auf »rote Designerschuhe«
  • Ersetzung des Wortes »Negerlein« durch »Messerwerfer« in Auszählreimen
  • Verbot nicht-versiegelter Flaschen für Olivenöl als Eindeckung in Gastronomiebetrieben
(Liste beliebig verlängerbar). 

Und wir denken über Steuererhöhungen für »Besserverdienende« nach. Und über neue Systeme zur Perfektionierung unserer »Willkommenskultur«. Und über neue Initiativen im »Kampf gegen Rechts«.

 Arranging the deckchairs on the Titanic ...


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Manchmal beschleicht LePenseur der Verdacht, mit seinem Blog eine Zeitschleife begleitet zu haben. Dieser Artikel ist heute aktuell wie vor fünf Jahren ...
 
 

»Das britische Königshaus ist letztlich im 21. Jahrhundert angekommen.«


So frohlockt heute DiePresse. Wie wahr, wie wahr …

Angekommen im Jahrhundert von BigBrother, Dschungelcamp und, last but not least, DSDS — welches beweisen will, daß nicht nur abgehungerte Gören ohne Ausstrahlung von einer Karriere als »Supermodel« träumen (wie auch die moppeligen couch potatoes, die sich derlei Schrott ansehen), sondern auch talentlose Schauspielerinnen, wenn sie dank des Producers, den sie zwischenzeitlich geheiratet hatten, »Karriere« gemacht haben, sich einen »Prinzen« angeln können. Oder, wie Andreas Unterberger es ausdrückte: »Die internationale Nachrichtenwelt wirkt derzeit, wie wenn sie den Märchenbüchern elfjähriger Mädchen entsprungen wäre ...«.

Ja, die Windsors sind letztlich angekommen im Jahrhundert von Fitneßtrainern, bekifften Party- & Pornoschlampen als »Royals«. Im Jahrhundert gehypeter Mulatten im Weißen Haus. Im Jahrhundert der Umvolkung. Im Jahrhundert der Niveau- und Stillosigkeit. Bravo! Weit gebracht!

Meinen etwas süffisanten Warnungen zum Trotz ließ es sich LaPenseuse gestern aber nicht nehmen, »THE WEDDING« in extenso bei verschiedenen TV-Stationen mitzuverfolgen. Hier das Destillat ihres Berichtes:

1. Es bringt nichts, einen Prediger nur nach der Hautfarbe auszusuchen. Ein solcher sollte nämlich auch wissen, daß man bei solchen Gelegenheiten nicht nur Unsinn daherschwafeln kann. Die »Predigt« war ebenso lang wie wirr, und zum Schluß des Ganzen nahm man v.a. die Belehrung mit, daß wir GOtt danken sollen, daß er Boeing geschaffen hat. Oder so ähnlich. LaPenseuse meinte freilich, daß ihr spontaner Gedanke, er hätte besser eine abstürzen lassen können, vielleicht nicht christlich, aber durchaus verzeihlich war.

2. »Amen! Amen!! Amen!!! Amen!!!! …« chantende Nonnen kannten wir schon von Whoopi Goldberg — diesmal haben die pigmentbevorzugten Mädels wenigstens nicht dazu getanzt, aber das war auch schon der einzige Trost bei der Sache.

3. Diverse Einspielungen früherer »royaler Hochzeiten« ließen geradezu schmerzhaft den Unterschied erkennen, der zwischen »Meghan vs. Harry« und eigentlich allen anderen bestand: die Braut wirkte wie aus einem Film — und zwar aus keinem guten. Null echte Ergriffenheit, sondern nur schlecht einstudierter Wechsel von Zahnpastalächeln und schmachtvollem Blick zum Beutegam. Fremdschämen war angesagt.

4. Der traditionelle Ringwechsel (bei dem die Braut es sich bloß verkniff, ihrem künftigen Mann Gehorsam zu versprechen) wirkte bei dieser ganzen Veranstaltung fast schon unpassend traditionell. Vielleicht hätte statt dessen die Braut den goldenen Nasenring der Brautmutter ihrem Beutegam durch die Nase ziehen sollen, um ihn daran aus der Kirche zu führen — es wäre irgendwie passender gewesen.

5. Succus von LaPenseuse: unsere Hochzeit kam unvergleichlich billiger, und war dennoch unvergleichlich stilvoller. Relata referro — da ich »THE WEDDING« nicht gesehen habe, kann und will ich nicht mitreden.

Wo ich aber durchaus mitreden kann (und was mich einigermaßen verblüffte), das ist bezüglich der Wahl des Titels, welcher Prinz Harry aus dem Anlaß der Hochzeit verpaßt wurde: »Duke of Sussex«. Irgendwie skurril, daß gerade ein uralter Würdetitel noch aus der Zeit der Angelsachsen — als es bekanntlich sogar ein Königreich dieses Namens gab! — ausgewählt wurde, wogegen sich z.B. Prinz William mit einem vergleichsweise nebbichten »Duke of Cambridge« zu begnügen hat. 

Angesichts des aus dieser Verbindung zu erwartenden (bzw. befürchtenden) Nachwuchses wäre ein »Prince of Zamunda« wohl angebrachter gewesen. Oder aber: in Anbetracht von Ms. Markle hätte für sie auch der seit langem verwaiste Titel einer »Duchess of Cleveland« wie angegossen gepaßt, der seinerzeit bekanntlich einer Dame vergleichbarer Talente verliehen worden war …

Gemeinsame Erklärung 2018

von Fragolin

Die „Gemeinsame Erklärung“, die inzwischen von über 165.000 Menschen unterschrieben wurde, ist im Deutschen Bundestag gelandet und wurde vom Petitionsausschuss angenommen.
Wie es weitergeht, erfährt man bei Vera Lengsfeld:

Um diese öffentliche Anhörung durchzusetzen müssen aber mindestens 50.000 unserer Unterstützer innerhalb einer Monatsfrist erneut entweder per Brief, per Fax oder durch Eingabe in eine noch nicht freigeschaltete Maske des Petitionsausschusses Ihre Unterstützung bekunden. Dabei müssen Name und Adresse angegeben werden. Briefe und Faxe können mit Referenz zur Petition „Gemeinsame Erklärung 2018“ sofort abgeschickt werden.“

Liebe Freunde aus Deutschland: Dranbleiben und unterstützen!
Oder um es mit Guido Reil zu sagen: Es wird Zeit, Gesicht zu zeigen!

Johann Sebastian Bach: Kantate zum Pfingst-Sonntag, BWV 34






Video zum Sonntag

von Fragolin

Heute mal Vera Lengsfeld. Ihrem Redefluss ist etwas mühsam zu folgen, aber wenn man kein Manuskript hat und einfach nur aus dem Nähkästchen plaudert, dann ist das kein großer Vortrag. Aber inhaltlich ist es sehr interessant, denn sie beschreibt aus der Position der Insiderin den Werdegang der unbedeutenden Pfarrerstochter Angela zur Regentin von Deutschland.

Dem Durchschnittsösterreicher und selbst einigen Deutschen werden einige Namen am Anfang nicht viel sagen, aber wer sich mit den letzten Tagen der DDR und dem unglaublichen politischen Geschehen der Jahre 1989 und 1990 etwas tiefer beschäftigt und einige Gespräche mit Dabeigewesenen führt (die man dann in Dresden oder Leipzig beim Spazierengehen treffen kann), dem wird es verständlicher sein.

Interessanter Fakt ist, dass Merkels Vater der Busenfreund vom ehemaligen Stasi-IM Lothar de Maiziere war, der später im Tausch für seinen leisen Abgang innerhalb der CDU die ihm angeblich unbekannte Angela in die Partei schleuste. Wer lügt, er würde die Tochter seines besten Freundes nicht kennen, dem ist auch zuzutrauen, sie als Stasi-Maulwurf eingeschleust zu haben. Das würde dann auch ihre aktive Duldung der Maasi-Stasi um Anetta Kahane erklären. Die Krähen hacken sich gegenseitig kein Auge aus.

Im Ganzen sieht es so aus, dass der „Aufbruch für Deutschland“, eine damalige „Bürgerrechtsbewegung“ der DDR, hauptsächlich aus den ausgeflockten Stasi-Leuten, die im evangelischen Systemkritiker-Milieu eingeschleust waren, bestand. Dass Angela Merkel ausgerechnet aus dieser Gruppe kommt und ihre Stasi-Akten bis heute ein Geheimnis sind, sollte jedem zu denken geben. Dass ihre Regentschaft zu einem System geführt hat, das direkt aus den Schulungsunterlagen der Stasi kommen könnte, ebenso. Dass Kritik an ihrer Person und ihrer Politik inzwischen mit Staats- und Verfassungsfeindschaft auf eine Stufe gestellt wird, ist nur aus Diktaturen bekannt.

Doch jetzt viel Spaß beim Ansehen. Durchhalten, für Interessierte lohnt es sich.